Operative Therapie

Kniegelenkersatz

Dr. Schaffarczyk - Spezialist für Endoprothetik in der Orthopädie Schöneberg

Das Kniegelenk ist eines der am häufigsten belasteten Gelenke im menschlichen Körper. Durch Verschleiß (Gonarthrose), Verletzungen oder entzündliche Erkrankungen kann es zu irreparablen Schäden kommen, die die Mobilität stark einschränken und zu chronischen Schmerzen führen. In diesen Fällen kann ein künstlicher Gelenkersatz des Knies (Endoprothese) die Funktion wiederherstellen und die Lebensqualität erheblich verbessern.

In der Orthopädie Schöneberg ist Dr. Schaffarczyk auf den Kniegelenkersatz spezialisiert. Abhängig von der Art und dem Ausmaß des Gelenkverschleißes können sowohl Teilprothesen als auch Vollprothesen als Behandlungsoptionen angeboten werden.

Wann ist ein Kniegelenkersatz sinnvoll?

Ein Kniegelenkersatz wird in der Regel dann in Betracht gezogen, wenn konservative Behandlungen wie Physiotherapie, Medikamente oder Hyaluronsäure-Injektionen nicht mehr ausreichen, um die Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu erhalten. Bei einer fortgeschrittenen Gonarthrose sind die Knorpelschichten, die die Gelenkflächen schützen, so weit abgenutzt, dass das Knie nicht mehr stabil funktioniert und schmerzhafte Entzündungen entstehen. Der Gelenkersatz kann in diesen Fällen eine nachhaltige Lösung bieten.

Vollprothese (Totalendoprothese)

Wenn das gesamte Kniegelenk betroffen ist – also sowohl der innere (mediale) als auch der äußere (laterale) Gelenkanteil – wird eine Vollprothese eingesetzt. Dabei werden die zerstörten Knorpel- und Gelenkflächen durch metallische Oberflächen ersetzt, während ein hochbelastbares Kunststofflager die Funktion des natürlichen Meniskus übernimmt. Die Bänder bleiben in der Regel erhalten, sodass die natürliche Bewegungsmechanik des Kniegelenks weitestgehend beibehalten wird.

Vorteile der Vollprothese:

Die Prothese stellt die Gelenkfunktion wieder her und beseitigt die reibungsbedingten Schmerzen.

Moderne Materialien gewährleisten eine Standzeit von 20 Jahren oder länger.

Patienten können nach der Operation alltägliche Aktivitäten und oft auch sportliche Betätigungen wiederaufnehmen.

Teilprothese (unikondyläre Schlittenprothese)

Ist nur ein Teil des Kniegelenks betroffen, bietet sich der Einsatz einer Teilprothese an. Die unikondyläre Schlittenprothese ersetzt nur den betroffenen Gelenkanteil, während der restliche Knorpel und die gesunden Strukturen des Kniegelenks erhalten bleiben. Diese schonende Therapiemethode ermöglicht es, den natürlichen Bewegungsablauf des Knies zu bewahren und die Bänder vollständig zu erhalten.

Vorteile der Vollprothese:

Nur die beschädigte Seite des Knies wird ersetzt, der gesunde Gelenkanteil bleibt erhalten.

Durch die geringere Belastung der umliegenden Strukturen ist die Rehabilitationszeit kürzer als bei der Vollprothese.

Die erhaltenen Bänder und Gelenkteile ermöglichen eine nahezu normale Beweglichkeit.

Zweitmeinungsverfahren

Wenn Sie sich unsicher sind, ob ein Kniegelenkersatz notwendig ist, bietet Dr. Schaffarczyk Ihnen die Möglichkeit einer Zweitmeinung an. Gemeinsam wird Ihre Diagnose besprochen und alle offenen Fragen geklärt, damit Sie eine fundierte und sichere Entscheidung treffen können. Das Zweitmeinungsverfahren hilft, alternative Behandlungsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen und eine optimale Lösung für Ihre Beschwerden zu finden.

Der Ablauf der Kniegelenksoperation

Der Einsatz einer Knieprothese ist ein bewährtes Verfahren, das in mehreren Schritten abläuft:

01

Diagnose und Planung

Nach einer genauen Analyse Ihrer Gelenksituation erfolgt die Planung der Operation. Mithilfe moderner Bildgebungstechniken wird die Prothese genau auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt.

02

Die Operation

Während der Operation werden die geschädigten Gelenkflächen entfernt und durch die Prothese ersetzt. Diese wird zementiert oder unzementiert im Knochen verankert.

03

Nach der Operation

Bereits am ersten Tag nach dem Eingriff beginnt die physiotherapeutische Behandlung, um die Mobilität des Knies schrittweise wiederherzustellen. Die Prothese ist voll belastbar und die ersten Gehversuche werden bereits wenige Stunden nach der Operation unter Anleitung durchgeführt.

Nachbehandlung und Rehabilitation

Eine gezielte Rehabilitation ist entscheidend für den Erfolg des Kniegelenkersatzes. In Zusammenarbeit mit Rehabilitationszentren und Physiotherapeuten planen wir individuell abgestimmte Nachbehandlungsprogramme, um Ihre Muskulatur zu stärken und die Beweglichkeit zu verbessern. Die Reha kann sowohl stationär als auch ambulant erfolgen und dauert in der Regel etwa drei Wochen. Physiotherapie und Lymphdrainagen unterstützen den Heilungsprozess und helfen, Schwellungen zu reduzieren.

Ihre Gesundheit im Mittelpunkt

In der Orthopädie Schöneberg legen wir großen Wert auf eine individuelle Therapieplanung, um Ihnen die bestmögliche Versorgung zu bieten. Ob Voll- oder Teilprothese - Ziel ist, Ihre Mobilität wiederherzustellen, Schmerzen zu lindern und Ihre Lebensqualität zu verbessern.